Ein geliebter Mensch ist gestorben  Foruminformationen  Forumarchiv

Beratungsstelle: YoungWings

 Folgende User möchten gerne zu diesem Thema einen Themenchat führen:
vani-bunny (am 2.1.2012)
Druckansicht in neuem Fenster öffnen   springe an den AnfangweiterSeite  neu laden von 13weiterspringe zum Ende
vorheriges Themanächstes Thema Thema: Mein Papa ist gestorben., eröffnet am 9.8.2011, um 20.49 Uhr
neutral Leuchtturm
User
am 20.1.2012,
um 7.56 Uhr
Hey carlo,

ja zur Zeit geht es mir nicht so Papas TodesTag kommt immer näher .
und mit den knubbeln am hals Übertreib ich vielleicht ein bisschen
aber seitdem Papa krank wurde und dann auch starb obwohl er immer gesund war vorher habe ich immer gleich totale Angst das mir was passiert früher hätte ich nie so schlimm reagiert.

der geburtsag war bestimmt nicht einfach für dich?
machst du an seinen Geburtstagen was besonderes?

danke carlos
finde es schön wieder mehr von dir zu hören.

liebe grüße doro
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral johanna
User
am 30.1.2012,
um 21.02 Uhr
Hei Doro

wie geht es dir inzwischen? Ist der Knubel im Hals wieder weg, oder warst du deswegen schon beim Arzt?
Wann ist denn der Todestag deines Vaters?
Und wie läuft es mit deinem Freund?

O.o ich stelle ja ne ganz ne Menge fragen... aber du weisst ja, auf alles antworten, worauf du lust hast (und so)...

Mir geht es langsam wieder besser... Ist immer noch viel Chaos da, wir versuchen, zu stabilisieren und so... kann ja nicht ewigs in der klinik bleiben. will ich ja auch gar nicht... bin nur grad traurig, dass das mein leben so sehr bestimmt, dass ich nicht anders kann, dass es halt eben nicht besser geht, nicht anders geht, dass es nun mal so ist, wie es ist, ist schwer zu akzeptieren...
wir werden ja gut unterstützt von gabriela, das ist die freundin meiner mutter und von martin, das ist deren mann. auch janine, deren tochter, hilft mir. freunde hab ich nicht mehr wirklich, da ich die nicht mehr sehen soll, wegen den drogen und so... aber das ist wirklich schwierig... und tut auch weh...
ab und zu kriegen wir gras hier rein, aber sonst nichts... bei den erwachsenen wirds aber schon weniger kontrolliert und man ist mehr auf sich selbst gestellt als bei den kindern....
naja, du siehst, es geht langsam wieder besser. hoffentlich bleibt das jetzt so...

dir wünsch ich alles gute und ich freu mich, dich wieder zu lesen.
und sorry, dass es so lange gedauert hat...

Nina
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral Leuchtturm
User
am 8.2.2012,
um 10.36 Uhr
hallo Johanna
habe mich gefreut wieder was von dir zu hören <3

nein die knubbel sind noch da...
war schon beim arzt aber die ärztin ist total verpeilt...habe das gefühl die hat null ahnung von dem was sie tut..die hat auf schilddrüse getestet die ist es nicht..dann meinte die ja wenns nicht die schilddrüse ist dann ist es nicht so schlimm solange die nicht größer werden..
von wegen ich will doch wohl wissen woher die kommen stell mal vor es wäre was schlimmes...hole mir nochmal nen termin..die frist noch eine woche zu warten ob die weggehen ist vorbei.

mit meinem freund läufts gut...in letzter zeit viel besser als sonst. er hat zwar auch so einige problenme und wir bekommen es nicht immer hin das jeder von uns mit seinem problemen nicht vernachlässigt wird aber sind trotzdem irgendwie füreinander da..


ich kann gut verstehen das es dich noch zusätzlich belastet das du einfach nicht verstehen kannst warum du es bist deren leben so beeinflusst wird...ich ziehe meinen hut wirklich vor die ab! du hast schon soviel durchgemacht was du mir schon so erzählt hast , doch trotzdem machst du irgendwie weiter. das finde ich bemerkenswert!
und das hilft mir irgendwie auch weiterzumachen.

es ist gut das du noch so eine stütze hast und das die dir helfen!

das mit deinen freunden hm...das problem mit den drogen kenne ich zu gut!
aber hey es ist doch dann schon besser...ich meine drogen die helfen im entefekt ja nicht...die machen dich für ein wenig zeit vllt happy aber gut ist es nicht.


so werde mich jetzt fertig machen und fahre dann mit mama zum friedhof!


liebe grüße an die liebe Johanna ♥


Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral Carlo97
User
am 18.2.2012,
um 21.19 Uhr
Nein was besoderes mache ich nicht.
Immoment ist auch alles ein bisschen scheisse.
Das Leben ist vergänglich, jedoch nicht der Tod.
Wir leben fort, indem was wir zurücklassen.
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral johanna
User
am 19.2.2012,
um 18.51 Uhr
hei doro =)

Wie geht es dir inzwischen? Gibt es was neues wegen den Knubbel?
vllt kannst du ja auch den arzt wechseln, wenn die nichts taugt...

Wie läuft es sonst so bei dir? In der Ausbildung und so?

Schön, dass du dich mit deinem Freund wieder etwas besser verstehst... Ist bestimmt eine erleichterung... und füreinander da sein, das hört sich gut an =)

ja, ich denke, manchmal ist es echt schwer, mit gewissen dingen umzugehen... da gibt es einige dinge, die sind nicht so einfach... für den einen ist etwas einfacher als für den anderen, aber iwie hat wohl jeder dinge, an denen er zu nagen hat, was nicht so einfach ist. und meiner meinung nach ist es auch ok, hinzufallen. es ist auch ok, liegen zu bleiben und sich ein wenig zu pflegen, bevor man wieder aufsteht. manchmal muss man das sogar, sonst geht es überhaupt nicht weiter. man braucht manchmal einfach eine pause. manche ja, manche halt nicht. aber beides ist ok. und jeder darf sich die zeit nehmen, die er braucht... aber das wichtige ist, dass man danach wieder aufsteht und weitermacht. manchmal vllt mit einer krücke oder so, zumindest für die erste zeit, aber das ist ja dann auch schon aufstehen, denke ich...

ja... drogen, das ist so n teufelskreis... es geht einem nicht gut, man nimmt, es geht einem besser, nach kurzer zeit geht es einem dann aber schlechter, man nimmt wieder, es geht einem wieder gut, dann wieder schlechter usw... man braucht immer mehr, damit das "gut" zurückkommt. Das ist das schlimme daran. aber nicht nur mit drogen, sondern auch mit gewissen medikamente, die ich nehme... um denselben effekt zu haben, bräucht ich eig immer mehr. aber die wollen mir nicht noch mehr geben, also nehm ich die medis halt einfach nur noch, damits "normal" ist. also den effekt "gut" hab ich nicht mehr... das bisschen doof...

magst du noch erzählen, wie der todestag deines dads abgelaufen ist? was du so gemacht hast, wie du dich so gefühlt hast usw... nur wenn du magst...

ich bin total müde, könnte die ganze zeit schlafen (nichts neues ^^)
war bei gabriela und so dieses WE, war total schön =)

LG ♥
Nina
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral Leuchtturm
User
am 3.3.2012,
um 2.06 Uhr
Hallo ihr,

heute bin ich in Mamas Zimmer gewesen. . . sie hat da gerade Papas letzte bettWäsche abgezogen. ich musste sofort raus und bin ins Bad und habe geweint, Mama hatte auch verweinte Augen.
mir ist in dem Moment einfach richtig klar geworden das er nie nie wieder kommt. ich will nicht das die Sachen verschwinden die er berührt hat... aber klar irgendwann muss man solche Dinge ja mal 'sauber' machen ehe sie verstauben. aber solche Dinge geben mir halt das Gefühl das er doch noch da ist.
Kann mich noch genau an den Abend erinnern als er sich das letzte mal in dieses bett legte , bevor er schlafen ging hat er mich nochmal zu sich gebeten und hat mir erzählt das er wider ins Krankenhaus muss das Gespräch war so anders wie es mir dann im nachhinein aufviel. . . als ob er es Unterbewusst wusste das es das letzte mal sein würde das wir sprechen. deswegen hat mir dieses bezogene bett so ein Gefühl gegeben was ich irgendwie nicht beschreiben kann.
ich will nicht das so Dinge einfach verschwinden . . . ich habe Angst.

Kennt ihr solche Situationen?

Am Sonntag gehen wir den GradStein aussuchen. . .
wie war das für euch?
hab etwas Angst davor. . .


Gruß leuchtturm
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral johanna
User
am 7.3.2012,
um 10.37 Uhr
Hallo Doro

Ja, ich kann mir vorstellen, dass das sehr schwer für dich sein muss... Auch wenn es schon so "lange" her ist, bleibt es doch schwierig, den Tod zu akzeptieren... Vllt wird es einfacher, mit der Zeit, ich weiss es nicht...

Ich hab genau noch die Gitarre von meiner Mum. Das ist das einzige, was ich retten konnte. Sonst habe ich nichts mehr...

Vllt hilft es auch, abzuschliessen? Ich weiss nicht...

Machst du eig iwas, um deinen Papa besser in erinnerung zu behalten? Ich hab z.b. ein buch, da hab ich viele erinnerungen und auch fotos und zeichnungen und notenblätter drin... da hab ich immer was reingemacht, wenn mir danach war... und dann gibt es halt noch das grab, wo ich eig ziemlich regelmässig hingehe...

Wie geht es dir sonst so?
Ich wünsch dir alles Gute... bis zum nächsten Mal
Nina
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral Leuchtturm
User
am 11.3.2012,
um 20.54 Uhr
hey johanna.

antworte dir auch mal auf die vorherige nachricht.

also der knubbel ist ein lümpfknoten wohl noch von der weisheitszahn op angeschwollen...der arzt meinte umso öfter ich daran rumdrücke bleibt der auch groß weil die drauf reagieren aber da man den bewegen kann ist es nichts schlimmes..

die ausbildung läuft ganz gut..
habe ab morgen 3 monate schule (:
hoffe bekomme in der neuen klasse nicht schon wieder stress..jedes mal habe ich in den klassen mit irgendwelchen leuten stress weil die mit meiner art nicht klar kommen....aber mitlerweile habe ich gelernt mich nicht davon beeinflussen zu lassen und dann einfach cool zu bleiben und wenn die stress machen mache ich stress zurück...aber dieses mal kenne ich gleich 2 leute das ist schonmal gut..

ja reden auch mehr als früher...mir fällt es eig immer schwer so zu reden von angesicht zu angesicht..klappt aber besser.

ja das sehe ich genauso wie du...man darf ruhig hinfallen! und solange man irgendwann wieder aufsteht ist es auch okay..man sollte sich dabei soviel zeit geben wie man selbst brauch und sich nicht drängen lassen sondern daran arbeiten.

ja das ist auch doof..hoffe das du aus dem teufelskreis irgendwann rauskommst!
ich mein solange sich sowas in grenzen hält ist es okay..
ich bin auch nicht immer ein super braves mauerblümchen
ja klar das mit diesen antideprisivum (oder wie man das schreibt) ist sicherlich nicht anders oder? meine freundin hatte sowas auch mal nehmen müssen in der klinik und als sie das anfing abzusetzen gings wieder bergab..

der todestag..hmm....eig war die nacht davor viel schlimmer...weil ich so angst hatte....am todestag waren wir zusammen am friedhof..haben 4 rote rosen zusammenbinden lassen...eine von mir eine von mama und jeweils von meinen brüdern.....kann mich garnicht mehr genau dran errinern wie der ganze tag so war..war auf jeden fall ziemlich durcheinander...

es freut mich das du so ein schönes wochenende mit grabiela hattest! das tut dir bestimmt sehr gut das du dann merkst das es noch eine art zuhause gitb oder?

wie ergeht es dir in letzter zeit?
geht es dir wieder etwas besser?
ich hoffe das es dir hilft in der klinik! bist du noch dort?



weiß nciht ich hoffe das es irgendwann besser wird...
in den letzten tagen in denen es ums grabstein kaufen und alles ging war ich total wütend auf alles weil mir das nochmal wie ein schlag ins gesicht vorkam das ich jetzt wirklich das grab meines dads mit gestelten muss..ich mein das ist ein ort an dem man sich beim trauern wohlfühlen muss.....mir ist so knallhart wieder klar geworden das er tot ist..
bin so traurig..

hast du auch keine fotos von deiner mama?
kannst du denn auch auf der gitarre spielen?

also ich habe eine schuhkiste..da habe ich ein po sachen drin...auch das gedicht was du mir mal gezeigt hast...
und schreibe machmal auch meine gedanken auf....
und habe einen schrank oben drauf stehen zwei porzelanfiguren und ein modell vw käfer die sahcen hat mein papa mir mal geschenkt..

redest du mit deiner mama wenn du am grab stehst oder wenn du an sie denkst?

gute nacht !
schreibe sehr gerne mit dir nina!

ganz liebe grüße



Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral vicawantstofly
User
am 18.3.2012,
um 19.36 Uhr
Hallo.
Ein herzliches Beileid erstmal an alle, die ihren Vater verloren haben.
Mein Vater ist vor fast 7 Jahren gestorben. Es war ziemlich plötzlich und ich schaffe es einfach nicht darüber hinwegzukommen. Wie kommt ihr mit dieser Trauer so klar?
Liebe Grüße
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
neutral ebi
User
am 20.3.2012,
um 10.53 Uhr
hallo leuchtturm,
der tod deines vaters tut mir unheimlich leid. ich kann das gefühl nachvollziehen, wenn du sagst, manchmal würdtest du denken, er würde wieder kommen.
mein vater ist vor jetzt schon fast 4 jahren gestorben. unere beziehung war zum teil sehr schwierig, aber er war auch mein allerliebster spielkamerad.
jedenfalls, manchmal, wenn ich durch die stadt gehe, dann sehe ich personen, die ihm ganz ähnlich sehen. davon gibt es nicht allzuviele, weil er japaner war, aber trotzdem. dann kommen immer wieder viele erinnerungen hoch. wenn ich an diesen personen vorbeigehen, dann lächle ich ihnen immer zu. weil ich mir vorstelle, es wäe mein vater.

und ich kann auch das gefühl nachvollziehen, bei ihm sein zu wollen. ich lebe zwar noch bei meiner mutter, sie ist deutsche. aber mit ihr verstehe ich mich gar nicht, und auch sonst habe ich hier keine familie. ich will bei ihm sein, weil nur er mich versteht. und ich will ihm dann sagen, wie leid es mir alles tut, was in der vergangenheit war.

das schlimmste sind jedoch die mitmenschen. mein vater ist in den sommerferien gestorben. nach den sommerferien war der erste schultag. keiner meiner klassenkameraden wusste, was passiert war. in der schule hatte ich nur ganz wenige freundinnen, und noch weniger gute freundinnen. nur eine war halbwegs eine echte freundin. irgendwie kamen wir auf das thma, was wir denn in den sommerferien gemacht haben. ich habe mich nicht an dem gespräch beteiligt. die ganze zeit wurde nur von einem alten lehrer gesprochen, der verstorben ist. ich hatte noch nie bei ihm unterricht gehabt. trotzdem fand ich es unfair, dass die ganze schule um ihn trauerte und niemand um meinen vater. irgendwie ist es dann in einem leisen satz aus mir rausgeplatzt. "mein vater ist gestorben". man schaute mich ungläubig an und dann wurde wieder drüber gesprochen, wie schrecklich es doch für die familie des lehrers sein musste, ihn zu verlieren.
menschen vergessen. und wenn sie nicht wissen, wie sie mit enem umgehen sollen, dann ignorieen sie,und distanzieren sich. seit dem bin ich acuh ziemlich verloren und allein.
es macht mich wütend, wie schnell auch meine verwandeten den tod meines vaters als selbstverständlich angenommen haben.
manchmal abe ich das gefühl, ich bin die einzige die ihn vermisst.deswegen will ich bei ihm sein.

ich hoffe, du hast menschen in deiner familie, oder sehr gute freunde, mit denen du dich, wenn du brauchst, austauschen kannst, und mit denen du dich auch gut verstehst.

ebi
Auf diesen Beitrag antworten Aus dieser Nachricht in meiner Antwort zitieren
vorheriges Themanächstes Thema Thema: Mein Papa ist gestorben., eröffnet am 9.8.2011, um 20.49 Uhr
Druckansicht in neuem Fenster öffnen   springe an den AnfangweiterSeite  neu laden von 13weiterspringe zum Ende